Warum bieten wir Schulungen für pädagogisches Fachpersonal an?

Wenn ein Kind mit Epilepsie neu in die Kindergartengruppe oder Schulklasse kommt bzw. neu erkrankt, kommt es häufig zu Verunsicherungen. Rechtliche, medizinische und pädagogische Fragen sind zu klären. Alle Verantwortlichen müssen informiert sein, was im Notfall zu tun ist und welche Veränderungen sich evtl. im Alltag ergeben.

 

Das Wichtigste: Das betroffene Kind darf nicht in eine Außenseiterrolle gedrängt werden. Oft wiegen die Folgen einer überbehütenden, ängstlichen, ablehnenden oder ausgrenzenden Haltung der Umgebung für das Kind schwerer als die Folgen der Erkrankung selbst.

 

Knackpunkt ist, dass Anfälle nicht vorhersehbar sind. Hinzu kommt, dass es eine Vielzahl verschiedener Anfallsformen gib: kaum wahrnehmbare, irritierend wirkende bis zu schockierend gefährlich aussehende. Auch die Auswirkungen können unterschiedlich sein: Manchmal können vor und nach den Anfällen Beeinträchtigungen auftreten z. B. in Bezug auf Kognition, Gedächtnis oder Verhalten. Manchmal passiert aber auch rein gar nichts.

 

Gute Aufklärung ist uns ein großes Anliegen und Bestandteil unserer Aufgabe als Patientenvertretung. Wir freuen uns auf Ihr Interesse an unseren Online-Schulungen!

  • Zielgruppe: pädagogische Fachkräfte in Kitas, Schulen und Freizeiteinrichtungen
  • Termine: nach Absprache
  • Dauer: circa 2 Stunden
  • Selbstkostenbeitrag: 150 €

Weitere Infos: kontakt(at)epilepsie-elternverbande.de