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Häufigkeit von Epilepsien

Epilepsien gehören zu den häufigsten chronischen Erkrankungen des Kindesalters und gelten als die häufigste neurologische Erkrankung überhaupt. Bekanntere neurologische Diagnosen, wie z.B. Parkinson oder Multiple Sklerose sind viel seltener als Epilepsien. Zum Vergleich: Diabetes Typ 1 (nicht Typ2, der sog. Altersdiabetes)  tritt etwa genauso  oft in der Bevölkerung auf wie Epilepsien.

 

Etwa 1% der Bevölkerung hat eine aktive Epilepsie, jeder zehnte Mensch erlebt bis zu seinem 80. Lebensjahr einmal einen epileptischen Anfall. Neuerkrankungen können in jedem Lebensalter auftreten, besonders häufig werden Epilepsien aber im Kindes- und Jugendalter und bei älteren Menschen diagnostiziert.

 

Bei 30 Kindern je Schulklasse sind es 3 Kinder, die einmal in ihrem Leben einen Anfall erleiden (das

gleiche gilt natürlich auch für das Lehrerkollegium).

 

Epilepsien sind eine sehr „demokratische“ Erkrankung, sie sind weder anhängig vom sozialen Status, noch vom Geschlecht, von der ethnischen Herkunft, vom Bildungsstand oder vom Alter. Es kann also jeden treffen, die Fans von Borussia Dortmund genauso wie die von Bayern München.